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Goldpreis auf neuem Allzeithoch, was sind die Gründe?

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Nils Gregersen
15. April 2024
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Der Goldpreis hat eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen und im April ein neues Allzeithoch (ATH) von 2.376,20 USD bzw. 2.214,86 EUR erreicht. Lassen Sie uns einen genaueren Blick darauf werfen, warum der Goldpreis aktuell gestiegen ist und welche Prognosen für die Zukunft bestehen.

1. Goldpreisentwicklung

Bevor wir auf die Gründe für den aktuellen Anstieg des Goldpreises eingehen, betrachten wir die Peformance von Gold in 2023 und 2024.

Im Jahr 2023 lag der Eröffnungspreis von Gold am 01.01. bei 1.823,86 USD, der höchste in 2023 erreichte Kurs lag bei 2.077,34 USD. Zum Ende des Jahres schloss der Silberpreis aber mit 2.062,90 USD. Die Performance des Goldpreises lag bei 13,11% Plus in 2023.

In das Jahr 2024 startete Gold mit 2.062,90 USD pro Unze und legte seitdem stetig zu. Im April schoss Gold auf ein neues Allzeithoch von 29,11 USD und liegt damit 7 US-Dollar über dem bisherigen Tiefstand von 2.376,20 US-Dollar in 2024. Die aktuelle Goldpreis Performance in der Euronzone beträgt 16,4%. Damit hat Gold wichtige Aktien-Indizes geschlagen, darunter EURO STOXX 50 (11% Plus), S&P 500 (8,8% Plus) und den NASDAQ 100 (9% Plus). Eine sehr starke Performance für ein eher konservatives und stabiles Asset wie Gold. Doch was sind die Gründe für diesen starken Anstieg und ist mit einem weiteren Erhöhung des Preises zu rechnen?

2. Industrielle Nachfrage und Anwendungen

Gold wird unter anderem in der Schmuckindustrie, als Investmentasset und der Elektoindustrie verwendet. In 2022 lag die weltweite Goldnachfrage bei 4.741 Tonnen, 46% wurden von der Schmuchbranche nachgefragt, 23% wurde zu Investmentzwecken genutzt, 7% wurde von der Industrue verwendet.

Ein Anwendungsgebiet für Gold in der Elektoindustrie ist die Produktion von hauchfeinen Drähten für Microchips und Halbleiter. Diese sog. Goldbonddrähte sind nur wenige Mikrometer dick, dünner als ein menschliches Haar. Aus ca. 1 Gramm Gold lassen sich mehr als 3 Kilomenter Bonddraht herstellen. Diese Golddrähte werden z.B. für die Herstellung von Fernsehern, Smartphones, Computern, medizinischen Geräten und Satelliten benötigt.

3. Geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheiten

Aktuell haben gibt es zahlreiche regionale Konflikte, die aktuell schon auf globaler Ebene die Wirtschaft beeinflussen und weiter eskalieren könnten. Die größten Konflikte sind der Ukraine Krieg und der Konflikt in Nahost, der aktuell auch zu Problem in globalen Lieferketten führt. Aber auch weitere Konflikte in Europa oder Taiwan könnten in der nahen Zukunft Realität werden. Insbesondere der Konflikt zwischen Israel und Iran könnte weiter eskalieren.

In Zeiten geopolitischer Unsicherheit und wirtschaftlicher Turbulenzen suchen Investoren nach sicheren Anlagehäfen. Gold wird seit jeher als sicherer Hafen betrachtet, daher ist mit einem weiteren Anstieg des Goldpreises zu rechnen.

Zusätzlich ist mit einer baldigen Zinssenkung der Zentralbanken zu rechnen. Dies führt zum einen zu einer ansteigenden Inflation und zum anderen zu einem höheren Interesse an Edelmetallen, da diese keine Zinsen zahlen, aber in Zeiten niedriger Zinsen als gute Wertanlage gelten. Daher werden Investoren vermehrt auf Gold, als Absicherung gegen Währungsabwertung und Inflation setzen.

Außerdem werden die USA hohe Summen an neuen US Dollar drucken, da die Vereinigten Staaten alleine für dieses Jahr 1,6 Billiarden an Zinsen, auf ihre Staatsschulden zahlen müssen. Diese gewaltige Summe entspricht in etwa der Hälfte der gesamten Staatsverschuldung von Deutschland. Daher ist mit einer weiteren Abwertung des USD zu rechnen, die zu steigenden Edelmetallpreisen führen sollte.

Auch zahlreiche Zentralbanken kaufen Gold im großen Maßstab. Im letzten Jahr wurden über 1.000 Tonnen Gold von Zentralbanken gekauft, insbensondere China, Indien, Tschechien und Polen kauften besonders viel.

4. Papiergoldinflation

Bereits im Jahr 2016 gingen Experten davon aus, dass das Verhältnis von Papiergold zu pysischem Gold 233 zu 1 beträgt. Bei dem sog. Papiergold handelt es sich um Zertifikate, dass dem Käufer einen Anspruch auf eine bestimmte Menge Gold verbrieft. Ob der Käufer dieses Gold wirklich erhalten könnte ist teilweise sehr fragwürdig. Daher verwundert es auch nicht, dass der Kauf von realen physischen Barren und Münzen mit einem Aufpreis versehen ist, im Vergleich zu Papiergold.

Eine Erhöhung der Nachfrage nach physichen Gold, würde einen starken Preisanstieg mit sich bringen, da das meiste Kapital aktuell in Papiergold steckt. Es existiert schlichtweg nicht genug Gold, um bei dem aktuellen Goldpreis die Kapitalmenge abzudecken, die insgesamt im Markt steckt.

Die Rohstoff- und Terminbörsen spielen eine entscheidende Rolle bei der Diskussion über Goldpreismanipulation und die Inflation von Papiergold. Eine maßgebliche Institution in diesem Bereich ist die New York Commodities Exchange (COMEX), an der täglich etwa 27 Millionen Unzen Gold gehandelt werden. Dieses tägliche Handelsvolumen übertrifft sogar den Wert des größten weltweit physisch gedeckten Gold-ETFs um das Dreißigfache.

Gemäß dem World Gold Council (WGC) belief sich die globale Minenproduktion des gelben Metalls im Jahr 2019 auf rund 111 Millionen Unzen. Somit entspricht der tägliche Handel allein an der COMEX etwa einem Viertel der Jahresförderung. Allerdings werden lediglich ein bis zwei Prozent der gehandelten Goldkontrakte tatsächlich physisch ausgeliefert, obwohl Terminmarktprodukte in der Regel darauf ausgelegt sind, Käufer und Verkäufer zu einem bestimmten Preis und Zeitpunkt in der Zukunft zu echten Geschäften zu verpflichten. Die geringe tatsächliche Auslieferung verdeutlicht die spekulative Natur vieler Rohstoffhändler.

Die COMEX unterhält Goldlager, um das gehandelte Gold ausliefern zu können. Die Lagerbestände der Börse sind jedoch vermutlich nur ein Bruchteil der gehandelten Menge. Experten schätzen, dass sie nur ein Hundertstel der gehandelten Unzen entsprechen. Einige gehen davon aus, dass die Bestände sogar noch geringer sind.

Es gibt Besorgnis darüber, dass bei einem plötzlichen Ansturm auf Goldlieferungen die COMEX möglicherweise nicht in der Lage wäre, alle Anforderungen zu erfüllen. Die Daten zeigen, dass die Goldlieferungen im Juni stark angestiegen sind und einen neuen Rekord erreicht haben. Um einem möglichen Ansturm vorzubeugen, erhöht die COMEX ihre Lagerbestände deutlich. Sie hofft dadurch, das Vertrauen der Händler und Investoren zu stärken. Allerdings bleibt fraglich, ob sie bei den hohen Handelsvolumina genug physisches Gold hinterlegen kann.

5. Prognose für den Goldpreis

Viele Experten erwarten, dass der Goldpreis Ende 2024 oder Mitte 2025 zwischen 2500 und 3500 US-Dollar je Unze stehen könnte. Einige Experten gehen sogar davon aus, dass der Silberpreis bald richtig explodieren wird. Robert Kiyosaki, der vielen besser als der Autor von "Rich Dad Poor Dad" bekannt sein dürfte, geht davon aus, dass sich der Goldpreis innerhalb der nächsten 2 Jahre auf 5000 USD erhöhen wird.

 

Giant crash coming. Depression possible. Fed forced to print billions in fake money. By 2025 gold at $5,000 silver at $500 and Bitcoin at $500,000. Why? Because faith in US dollar, fake money, will be destroyed. Gold & Silver Gods money. Bitcoin people’s $. Take care.

— Robert Kiyosaki (@theRealKiyosaki) February 13, 2023

 

Aber selbst wenn Gold es nicht auf diese Höhen schafft, so ist mit einem stetigen und deutlichen Preisanstieg zu rechnen. Gold erfreut sich immer größerer Beliebtheit als Wertanlage. Insbesondere durch neue technologien wie Tokenisierung von Gold oder der einfachen Anlage per Goldspar-App, wird Gold digitaler und damit für viele Privatanleger immer interessanter.

Durch die globalen Krisen, die fortschreitende Abkehr vieler Länder vom US Dollar, auch als Dedollarisation bezeichnet und die teilweise hohe Inflation, wird Gold als sicherer Hafen immer beliebter und die Nachfrage steigt. Gerade in Staaten mit sehr hoher Inflationsrate wie Venezuela, Simbabwe, Libanon, Argentinien oder der Türkei ist das Vertrauen in Fiat Währungen erschüttert und die Menschen suchen nach Alternativen wie Edelmetallen oder Cryptowährungen. Durch die Geldpolitik und die hohe Inflation der letzten Jahre, haben aber auch viele Menschen in den USA und dem Euroraum deutlich an Vertrauen in den Dollar und Euro verloren.

Insgesamt ist der Ausblick für den Goldpreis sehr gut. Wir gehen von einer deutlichen Steigerung des Goldkurses aus. Es könnte sich als sehr gute Entscheidung herausstellen, 5 bis 10% seines eigenen Portfolios in Gold zu investieren und sich damit gegen Inflation und Risiken der Finanzmärkte zu schützen. Anleger die etwas mehr Risiko eingehen wollen, können auch eine höhere Prozentzahl wählen. Insgesamt ist das Risiko in Edelmetall zu investiren aber als relativ gering anzusehen. Die weitere Entwicklung des Goldpreises bleibt spannend, wir sind sehr positiv gestimmt und die Goldrallye sollte sich weiter fortsetzen.


Bleiben Sie (finanziell) weitsichtig,

Ihr Nils Gregersen

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