Wir schreiben den 15. Dezember 2025 – ein Datum, das Goldanleger so schnell nicht vergessen werden. Mit einem Kurs von rund 4.300 US-Dollar hat das Edelmetall die kühnsten Erwartungen vieler Analysten übertroffen. Doch wer glaubt, das Ende der Fahnenstange sei erreicht, täuscht sich gewaltig. Die neuen Prognosen von Goldman Sachs und Yardeni Research deuten darauf hin, dass die "goldenen Jahre" gerade erst begonnen haben.
Viele Anleger suchen aktuell noch nach der Goldpreis Prognose 2025, um zu verstehen, was in diesem Jahr passiert ist. Die Realität hat die Vorhersagen überholt: Getrieben von einer zweiten Inflationswelle und massiven Zentralbankkäufen, hat Gold die psychologisch wichtige Marke von 4.000 US-Dollar deutlich hinter sich gelassen.
Für das kommende Jahr 2026 legt Goldman Sachs die Messlatte hoch. Die US-Investmentbank hat ihre Prognose jüngst angehoben und sieht den Goldpreis bis Ende 2026 bei 4.900 US-Dollar pro Unze.
Noch spektakulärer wird der Blick auf die Goldpreis Prognose langfristig. Ed Yardeni von Yardeni Research bekräftigt seine These, dass wir uns in einem "Superzyklus" befinden.
Banken wie JP Morgan halten in einem optimistischen Szenario bereits bis 2028 Kurse von bis zu 6.000 US-Dollar für möglich. Andere Analysten sehen den Preis bis dahin stabil in einer Spanne zwischen 5.000 und 5.500 US-Dollar, getrieben durch die anhaltende Entwertung von Fiat-Währungen.
Yardeni Research bleibt bei der aufsehenerregenden Prognose: Sollte sich die aktuelle Lohn-Preis-Spirale fortsetzen, könnte Gold bis 2030 die Marke von 10.000 US-Dollar erreichen. Yardeni vergleicht die aktuelle Phase mit der "Great Inflation" der 1970er Jahre, in der Gold ebenfalls exponentiell anstieg.
Auch Marktbeobachter wie Libertex weisen darauf hin, dass extreme Marktbedingungen – wie geopolitische Spannungen oder eine außer Kontrolle geratene Inflation – notwendig sind, um diese fünfstelligen Summen zu erreichen. Sie warnen jedoch auch vor Volatilität: Der Weg zu 10.000 Dollar wird keine Einbahnstraße sein, sondern von Korrekturen begleitet werden, die Kaufgelegenheiten bieten.
Ob 4.900 Dollar in 2026 oder 10.000 Dollar in 2030 – der Trend zeigt klar nach oben. Die Entwertung des Papiergeldes macht Sachwerte unverzichtbar.
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Bleiben Sie weitsichtig
Ihr Nils Gregersen
