Es ist das finanzielle Ausrufezeichen zum Ende des Jahres 2025: Der Silberpreis kennt kein Halten mehr. Nachdem das Edelmetall monatelang Anlauf genommen hat, wurden nun historische Widerstände pulverisiert. Mit einem aktuellen Kurs von über 70,30 USD (Stand: 23. Dezember 2025) erleben wir eine der dynamischsten Preisbewegungen in der Geschichte der Rohstoffmärkte.
Was noch vor einem Jahr als optimistische Prognose galt, ist nun Realität. Doch was treibt diese massive Rallye an, und ist das Ende der Fahnenstange bereits erreicht? Wir analysieren die Hintergründe und schauen auf die Prognosen der Experten.
Der Anstieg um fast 2 % an nur einem Handelstag ist kein Zufall, sondern das Ergebnis eines „Perfect Storms“ am Rohstoffmarkt. Folgende Faktoren befeuern den Kurs:
Die Stimmung unter den großen Bankhäusern hat sich von "vorsichtig optimistisch" zu "euphorisch" gewandelt. Renommierte Analysten passen ihre Kursziele im Eiltempo nach oben an.
Die Rohstoff-Strategen der Bank of America weisen darauf hin, dass Silber im historischen Vergleich zu Gold immer noch unterbewertet sei. Sollte sich das Gold-Silber-Ratio seinem historischen Durchschnitt annähern, wären Kurse von 85 bis 90 USD im ersten Quartal 2026 keine Überraschung.
Noch bullischer zeigt sich die Citigroup. In einer aktuellen Notiz an Investoren wird das Szenario eines „Super-Spike“ beschrieben. Ähnlich wie bei Rhodium oder Palladium in der Vergangenheit könnte die physische Knappheit den Preis kurzzeitig in irrationale Höhen treiben. Ein Kursziel von 100 USD wird dort mittlerweile als "plausibles Szenario für 2026" gehandelt.
Charttechnisch befindet sich Silber im sogenannten "Blue Sky Territory" (unerkundetes Gebiet). Da es keine historischen Widerstände oberhalb von 50 USD gab, ist die Preisfindung rein durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Analysten warnen jedoch: Solche parabolischen Anstiege gehen oft mit extrem hoher Volatilität einher. Rücksetzer von 10-15 USD sind in diesem Umfeld völlig normal und bieten Kaufgelegenheiten.
Die aktuelle Rallye bei 70 USD zeigt eindrucksvoll, welche Kraft im "kleinen Bruder" des Goldes steckt. Während Gold oft als der ruhige Hafen gilt, ist Silber der Turbo im Edelmetall-Depot. Wer investiert ist, darf sich über massive Gewinne freuen.
Ist es jetzt zu spät einzusteigen?
Nicht unbedingt, denn die fundamentalen Daten (Industrienachfrage vs. Minenangebot) haben sich nicht geändert – das Silber ist schlichtweg knapp. Dennoch sollten Anleger bei Kursen über 70 USD besonnen agieren und nicht blind jedem Trend hinterherlaufen.
Bei solch extremen Marktbewegungen ist eines entscheidend: Echter Besitz. Papierversprechen und Zertifikate können in volatilen Phasen Risiken bergen. Wer langfristig Vermögen sichern möchte, setzt auf physische Edelmetalle.
Mit der Spargold App können Sie nicht nur an der Wertentwicklung von Silber partizipieren, sondern auch Gold als stabilisierenden Anker in Ihr Portfolio aufnehmen. Nutzen Sie die hohen Silberkurse vielleicht auch, um Gewinne teilweise in Gold umzuschichten oder durch Sparpläne den Cost-Average Effekt zu nutzen, falls der Markt korrigiert.
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Bleiben Sie weitsichtig
Ihr Nils Gregersen
