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US-Angriff auf Venezuela: Die Eskalation, der Ablauf und die Folgen für Gold

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Nils Gregersen
5. Januar 2026
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Es ist eingetreten, wovor wir bereits in unserem Artikel vom 22. November gewarnt haben: Die geopolitische Lunte in Lateinamerika hat Feuer gefangen. Was als Säbelrasseln begann, ist nun bittere Realität. US-Streitkräfte haben gezielte Schläge gegen das Regime von Nicolás Maduro in Venezuela durchgeführt.

Doch hinter den offiziellen Schlagzeilen über „Terrorbekämpfung“ und „Wiederherstellung der Demokratie“ verbirgt sich ein knallhartes geostrategisches Schachspiel. Es geht um die Kontrolle der größten Ölreserven der Welt, das Zurückdrängen des chinesischen und russischen Einflusses und ein fatales Signal an den Rest der Welt. Für Anleger bedeutet dies: Die Unsicherheit ist zurück – und damit die Stunde der Edelmetalle.

Der „Enthauptungsschlag“: Ein Signal an China und Russland

Die Operation der USA unterscheidet sich fundamental von den Bildern, die wir aus der Ukraine kennen. Während Russland sich in einem zermürbenden, jahrelangen Stellungskrieg aufreibt, demonstrierten die USA ihre militärische Dominanz durch einen schnellen, präzisen „Enthauptungsschlag“ mit Spezialkräften, Flugzeugen und Drohnen. Die Botschaft an den Kreml ist eindeutig: Wir brauchen keine Massenarmeen, wir haben Präzision.

Der Ablauf: Anatomie der Operation „Southern Spear“

Nach Informationen aus Sicherheitskreisen und Berichten der Tagesschau lässt sich der Ablauf der verhängnisvollen Nacht nun rekonstruieren. Die Operation „Southern Spear“ folgte einem präzisen militärischen Drehbuch, das auf Geschwindigkeit und Überrumpehlung setzte:

  • Phase 1: Cyber-Blackout (02:00 Uhr Ortszeit). Noch bevor der erste Schuss fiel, legten massive Cyberangriffe die venezolanische Luftabwehr und militärische Kommunikationsnetzwerke lahm. Die Radarsysteme waren „blind“.
  • Phase 2: Drohnenschwärme & Marschflugkörper. Von der Gerald R. Ford Carrier Strike Group starteten Schwärme von Reaper-Drohnen sowie Salven von Tomahawk-Marschflugkörpern. Ihre Ziele waren offiziell „Drogenlabore“ des Cartel de los Soles, doch faktisch wurden Kommandostrukturen der Nationalgarde und der Geheimdienste ausgeschaltet.
  • Phase 3: Zugriff der Spezialkräfte. Im Schutz der Dunkelheit und des Chaos landeten US-Spezialkräfte an strategischen Punkten. Berichten zufolge sicherten sie Beweise für den Drogenhandel und neutralisierten Schlüsselfiguren des Regimes, ohne sich in längere Gefechte verwickeln zu lassen.

Die gesamte kinetische Phase der Operation dauerte weniger als vier Stunden. Die venezolanischen Streitkräfte, konfrontiert mit technologisch haushoch überlegenen Gegnern, kamen kaum zur Gegenwehr.

Der Affront gegen Peking

Besonders brisant ist das Timing. Laut Berichten empfing Maduro noch Stunden vor den Zugriffen Qiu Xiaoqi, den Sondergesandten des chinesischen Präsidenten Xi Jinping, im Miraflores-Palast. Maduro verkündete auf Telegram stolz die „Stärkung der strategischen Beziehungen“.

Dass Donald Trump den Befehl zum Angriff gab, während eine hochrangige chinesische Delegation vor Ort war (oder gerade abgereist war), ist kein Zufall. Es ist eine diplomatische Demütigung höchsten Grades und ein klares Signal an Peking: Lateinamerika ist unser Hinterhof, und eure Investitionen sind hier nicht sicher.

Der kubanische Faktor: Warum der Konflikt noch nicht vorbei ist

Trotz der US-Meldungen über Erfolge ist die Lage am Boden hochkomplex. Venezuela ist durchsetzt von kubanischen Agenten und Elite-Einheiten. Für Kuba geht es um das nackte Überleben:

  • Öl-Abhängigkeit: Kuba bezieht den Großteil seines Energiebedarfs zu Vorzugspreisen aus Venezuela. Fällt Maduro, gehen in Havanna sprichwörtlich die Lichter aus.
  • Militärische Präsenz: Schätzungen zufolge befinden sich Tausende kubanische Militärberater und Geheimdienstler im Land, die tief in die Kommandostrukturen integriert sind.

Diese Kräfte könnten einen schnellen Machtwechsel verhindern, solange die USA keine massiven Bodentruppen („Boots on the Ground“) entsenden – ein Szenario, das Trump bisher vermeiden wollte.

3 Szenarien: Wie geht es jetzt weiter?

Die Situation ist volatil. Wir sehen drei mögliche Wege, wie sich die nächsten Wochen entwickeln:

Szenario Beschreibung Wahrscheinlichkeit & Marktfogle
1. Demokratischer Wandel Die Opposition übernimmt mit US-Hilfe die Führung. Kubanische Kräfte ziehen ab. Venezuela öffnet sich dem Westen. Gering bis Mittel. Der Widerstand der tief verwurzelten Machtstrukturen (Cartel de los Soles) ist zu groß.
2. Der „Trump-Deal“ Das Regime (oder Teile des Militärs) bleibt an der Macht, kooperiert aber voll mit den USA. Trump priorisiert den Zugriff auf Öl über Menschenrechte. Mittel bis Hoch. Dies würde den Ölfluss sichern und die USA als Hegemon bestätigen.
3. Das „Libyen-Szenario“ Teile des Militärs, Milizen und Kubaner gehen in den Untergrund. Guerillakrieg und Angriffe auf Öl-Infrastruktur. Venezuela wird zum „Failed State“. Mittel. Das gefährlichste Szenario für die Weltwirtschaft. Langfristige Instabilität wäre die Folge.

Öl, Dollar und Völkerrecht: Ein gefährlicher Präzedenzfall

Interessanterweise ist der Ölpreis nach den Angriffen zunächst gefallen. Warum? Der Markt preist ein, dass die USA nun direkten Zugriff auf die venezolanischen Reserven erzwingen und das Angebot drastisch erhöhen werden. Ein Überangebot an Öl stärkt den US-Dollar und setzt geopolitische Rivalen wie Russland unter massiven wirtschaftlichen Druck.

Doch der Preis dafür ist hoch: Der offene Bruch des Völkerrechts schafft globale Unsicherheit. Wenn die USA eine Regierung stürzen können, um Rohstoffe zu sichern, wer ist dann noch sicher? In Teheran dürfte man die Ereignisse mit höchster Alarmbereitschaft verfolgen. Ein solcher Präzedenzfall erhöht das Risiko für weitere Konflikte weltweit drastisch.

Fazit: Warum Gold jetzt unverzichtbar ist

Auch wenn der fallende Ölpreis die Inflation kurzfristig dämpfen mag, ist die geopolitische Risikoprämie rasant gestiegen. Wir erleben eine Welt, in der Grenzen und Souveränität weniger zählen als Ressourcen und Machtprojektion.

Genau in solchen Phasen beweist Gold seine Stärke. Es ist kein Versprechen einer Regierung und hängt nicht von der Stabilität eines Öl-Deals ab. Sollte Szenario 3 (Bürgerkrieg) eintreten oder der Konflikt auf andere Regionen überschwappen, wird Gold als ultimativer „Sicherer Hafen“ weiter massiv an Wert gewinnen. Außerdem werden China, Russland und andere BRICS Staaten versuchen, unabhängiger vom US Dollar zu werden, bzw. versuchen diesen aktiv zu schwächen.

Lassen Sie sich nicht von kurzfristigen Bewegungen an den Aktien- oder Cryptomärkten täuschen. Die Welt ist seit heute ein unsicherer Ort geworden. Nutzen Sie die Spargold App, um Ihr Vermögen mit physischem Gold und Silber gegen diese unberechenbaren geopolitischen Risiken abzusichern. In einer Welt des Chaos ist Gold die einzige Konstante.

Bleiben Sie wachsam

Ihr Nils Gregersen

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