Es ist eines der berühmtesten Zitate der Finanzwelt: Edelmetalle, so Warren Buffett sinngemäß, werden „aus dem Boden geholt, wir schmelzen sie ein, graben ein anderes Loch und bewachen sie. Sie haben keinen Nutzen.“ Doch während das „Orakel von Omaha“ stur bleibt, sprechen die Zahlen eine andere Sprache. Buffett übersieht nicht nur die monetäre Funktion von Gold, sondern ignoriert auch das massive Potenzial von Silber.
Buffetts These klingt logisch: Er bevorzugt produktive Assets. Ein Bauernhof produziert Nahrung, eine Fabrik stellt Waren her, Coca-Cola zahlt Dividenden. Gold und Silber hingegen liegen angeblich nur herum.
Doch hier irrt Buffett gleich doppelt:
Viele Anleger glauben blind, dass Berkshire Hathaway (BRK) jede andere Anlageklasse schlägt. Doch der Zeitraum seit der Jahrtausendwende – geprägt von platzenden Tech-Blasen, Finanzkrisen und Inflation – zeigt ein differenziertes Bild.
Hier ist der Performance-Vergleich seit dem 01.01.2000:
| Asset | Performance (ca.)* | Funktion |
|---|---|---|
| Gold (USD) | +650% bis +700% | Währungsschutz, reiner Werterhalt |
| Berkshire Hathaway (BRK.B) | +600% bis +680% | Unternehmensbeteiligungen |
| Silber (USD) | +450% bis +550% | Industriemetall & Geldmetall |
| S&P 500 | +280% (exkl. Dividenden) | Aktienmarkt-Standard |
Das Fazit: Ein Korb aus Gold und Silber hat in diesem Jahrhundert mit der Performance des besten Investors aller Zeiten locker mitgehalten – und das ganz ohne Managementgebühren oder das Risiko, dass ein CEO falsche Entscheidungen trifft.
Das stärkste Argument gegen Buffetts Edelmetall-Kritik liefert er selbst: Seine Bilanz. Berkshire Hathaway sitzt auf einem Rekordberg an Bargeld und kurzfristigen Staatsanleihen – über 300 Milliarden US-Dollar.
Da Buffett keine Unternehmen findet, die er kaufen will, parkt er das Geld in US-Dollar. Ökonomisch betrachtet ist das riskant:
Hätte Berkshire nur 10% dieses Cash-Bestandes in Gold und Silber diversifiziert, hätte das Unternehmen die Kaufkraft dieser Reserven nicht nur erhalten, sondern massiv gesteigert. Silber bietet hierbei durch die industrielle Verknappung sogar noch einen Hebel, den reine Währungen nicht haben.
Buffett ist ein Genie der Aktienanalyse, aber seine Sicht auf Geld ist veraltet. Gold ist die Versicherung gegen Währungsverfall, und Silber ist das unverzichtbare Element der Zukunftstechnologien. Beides zu ignorieren, während man Milliarden in Fiat-Geld hält, ist eine Wette, die Berkshire realen Wert kostet.
Warren Buffett kann es sich leisten, Milliarden an Kaufkraft zu verlieren – Sie vermutlich nicht. Edelmetalle sind die historisch bewährte Antwort auf Inflation und unsichere Märkte.
Nutzen Sie die Spargold App als Ihre Alternative: Investieren Sie einfach und sicher in physisches Gold und Silber. Während das Orakel noch auf seinem Geldberg sitzt, können Sie Ihr Vermögen bereits in echte Werte tauschen. Starten Sie noch heute Ihren eigenen Edelmetall-Sparplan.
Bleiben Sie weitsichtig
Ihr Nils Gregersen
